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Gute Nachrichten für die Konkurrenz

Spotify könnte nach Einstellung von TikTok Music 1,3 Millionen neue Abonnenten gewinnen

News von BackstagePRO
veröffentlicht am 30.09.2024

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Spotify könnte nach Einstellung von TikTok Music 1,3 Millionen neue Abonnenten gewinnen

© Nik via unsplash.com

Experten der Deutschen Bank prognostizieren, dass Spotify und andere Musikstreaming-Dienste von den bis zu 2,5 Millionen Abonnenten profitieren könnten, die sich nach dem Aus für TikTok Music einen neuen Anbieter suchen können bzw. müssen.

Wie wir bereits berichtet haben, wird TikTok Music im November eingestellt. Laut TikTok liegt der Grund dieser Entscheidung darin, dass das Unternehmen seine Ressourcen auf die "Add to Music App" Funktion fokussieren möchte. 

TikTok Music hatte nach Schätzungen von Analysten zwischen 2 und 2,5 Millionen Abonnenten in Indonesien, Brasilien, Australien, Singapur und Mexiko. Diese müssen sich nun einen neuen Anbieter suchen, sofern sie weiterhin werbefreies Musikstreaming nutzen wollen.

Wechsel zu Spotify?

Analysten der Deutschen Band prognostizieren, dass Spotify im vierten Quartal um 1,3 Millionen Abonnenten wachsen könnte, sofern die "verdrängten Abonnenten" von TikTok Music zu anderen Anbietern wechseln. 

Noch vor wenigen Monaten schien es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis TikTok Music auch in Europa verfügbar sein und etablierten Anbietern Konkurrenz machen würde. Dass es jetzt völlig anders kommt, ist für die anderen Musikstreaming-Dienste eine gute Nachricht – vor allem natürlich für Marktführer Spotify.

Gründe für das Aus

Die Analysten der Deutschen Bank sind auch den Gründen nachgegangen, warum TikTok sich aus dem Musikstreaming-Markt zurückzieht. Resso, der Vorgänger von TikTok Music, hatte 2023 sein kostenloses Angebot eingestellt und sich zu einem reinen Premium-Dienst entwickelt. 

Kurz danach stellte der Mutterkonzern Byte Dance Resso ein und führte TikTok Music ein, aber ebenfalls ohne eine kostenlose, werbefinanzierte Version. Beide Dienste wurden aber vornehmlich von jüngeren Usern genutzt, die nicht bereit waren, ein monatliches Abo abzuschließen.

Nicht genug Abos

Nach dem Forschungsbericht der Deutschen Bank, soll TikTok Music zwar "signifikante Fortschritte bei der Steigerung des Wachstums der monatlich aktiven User (MAU) in seinen Startländern (Brasilien, Indonesien und Indien) gemacht haben", jedoch sei es schwer gewesen, die Nutzer, die von der werbefinanzierten Version profitiert hatten, dazu zu bringen, ein Premium-Abo zu schließen. 

Experten der Deutschen Bank sind daher der Meinung, dass das Fehlen eines kostenlosen Angebots zum Aus für TikTok Music beigetragen hat:

"Ohne eine werbegestützte Ebene, die als Trichter für neue Nutzer dient, konnte TikTok Music in vielen Märkten nicht Fuß fassen."

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