Vielfältig bedroht
"The State of Live"-Studie betont Bedeutung unabhängiger Veranstalter in den USA
© Wendy Wei
Die Studie basiert auf einer umfassenden Kombination aus Umfragedaten, die in allen 50 Bundesstaaten der Vereinigten Staaten erhoben wurde, sowie Informationen von Veranstaltungsorten und Daten von Drittanbietern.
Wichtig für Kultur und Wirtschaft
The State of Live-Studie zeigt laut den Verfassen die Wichtigkeit des unabhängigen Live-Sektors in den USA, da dieser Arbeitnehmer, Künstler, Fans und die lokale Wirtschaft unterstützt, indem er Arbeitsplätze schafft und die kulturelle Vielfalt der Städte fördert. Er ermöglichte allein 2024 153.000 Veranstaltungen, die von 183,7 Millionen Fans besucht wurden.
Laut Studie trug der unabhängige Live-Sektor "86,2 Milliarden Dollar zum US-BIP bei und generierte 153,1 Milliarden Dollar an wirtschaftlicher Gesamtleistung." Dadurch schuf der unabhängige Live-Sektor "908.000 Arbeitsplätze, zahlte 51,7 Milliarden Dollar an Löhnen und Sozialleistungen und erbrachte 19,31 Milliarden Dollar an Steuereinnahmen."
Unabhängig und in Gefahr
Der unabhängige Live-Sektor in den USA hat aber wie in Europa auch mit Problemen zu kämpfen:
Steigende Kosten – von Künstlerhonoraren über Versicherungen bis hin zur Miete – zehren an ohnehin schon äußerst knappen Gewinnspannen. Und ohne faire Ticketing-Richtlinien oder die Sicherheitsnetze, die größeren Konzernen zur Verfügung stehen, werden viele Bühnen an den Rand des Ruins gedrängt
Neben der Inflation identifiziert die Studie "monopolistischen Druck" durch Live Nation/Ticketmaster, die freilich namentlich nicht genannt werden und "räuberische Praktiken beim Weiterverkauf von Tickets" als Hauptprobleme.
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