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USA: Radio bleibt das beliebteste Musik-Medium, doch Streaming holt auf

News von Backstage PRO
veröffentlicht am 03.10.2018

studie streaming

USA: Radio bleibt das beliebteste Musik-Medium, doch Streaming holt auf

© taylor.a auf Flickr (https://www.flickr.com/p/7hoiqn) / Lizenz: CC BY 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/)

Der Audio Monitor US 2018 erfasst die durchschnittlichen Hörgewohnheiten der Amerikaner: 151 Minuten Musik wird hier im Durchschnitt pro Tag gehört; trotz der steigenden Popularität von Streaming-Diensten liegt das Radio als Musikmedium noch immer auf Platz eins.

Der Anteil des Radios am täglichen Musikkonsum in Amerika liegt bei 31%, rund 3% weniger als noch im Vorjahr. Via Streaming hören 27% ihre Musik, ein Plus von 1% im Vergleich zu 2017. Die Verbreitung von Musikdownloads ist von 13% auf 10% gesunken.

Altersunterschied

Erwartungsgemäß besteht bei den erhobenen Daten eine Korrelation zwischen bevorzugtem Medium und Alter:

  • Am beliebtesten ist das Radio in den Altersgruppen ab 45: zwischen 42% und 45% der Menschen ab 45 Jahren hören ihre Musik via Radio.
  • In den jüngeren Schichten sinkt die Anerkennung signifikant: Im Alter zwischen 16 und 24 Jahren hören nur noch 12% Musik über das Radio.
  • Während wiederum nur 8% der Amerikaner über 65 ihre Musik streamen, ist dies in der Generation der 16-19-jährigen mit 60% der neue Standard.

YouTube vs. Spotify

Beliebteste Streaming-Quellen sind laut Audio Monitor YouTube mit 38%, auf dem zweiten Platz folgt Spotify (28%). Dahinter sind Apple Music (9%) und Amazon Prime Music (10%) aufgestellt.

Auch hier zeigen sich deutliche Altersunterschiede: Bei älteren Menschen liegt YouTube deutlich vor Spotify, Apple Music und Co. 40% der Menschen ab 65 nutzen YouTube, während nur 13% via Spotify streamen. Die jüngste befragte Gruppe (16-24) kann sich zwischen beiden Plattformen hingegen nicht entscheiden – die Streaming-Plattformen teilen sich mit 38% den ersten Platz.

Für den Audio Monitor US 2018 wurden 3000 Personen ab 16 Jahren befragt. Dabei wurde insbesondere auf eine ausgewogene demographische Abbildung geachtet. Die Studie kann hier als *.pdf eingesehen werden

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