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Oasis-Vorverkauf zieht Konsequenzen nach sich

Für mehr Transparenz: Ticketmaster muss Verkaufspraktiken im UK ändern

News von BackstagePRO
veröffentlicht am 29.09.2025

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Für mehr Transparenz: Ticketmaster muss Verkaufspraktiken im UK ändern

Oasis (2025). © Simon Emmett

Nach dem chaotischen Vorverkauf für die Oasis Reunion-Tour zieht Ticketmaster Konsequenzen. Die britische Wettbewerbsbehörde CMA (Competition and Markets Authority) hat Änderungen durchgesetzt, die Fans künftig mehr Klarheit über Preise und Ticketarten verschaffen sollen.

Der Vorverkauf für die Reunion-Konzerte von Oasis hatte im Herbst 2024 für großen Ärger gesorgt. Viele Fans warteten stundenlang in digitalen Warteschlangen, ohne zu wissen, welche Preise sie am Ende für die heiß begehrten Karten zahlen würden.

Besonders umstritten war der Verkauf von sogenannten Platinum Tickets, die fast zweieinhalb Mal so teuer waren wie reguläre Karten, obwohl sie in denselben Stadionbereichen lagen und keine zusätzlichen Vorteile boten.

Neue Verpflichtungen für Ticketmaster

Ticketmaster ist nun verpflichtet, Käufer*innen früher und genauer zu informieren. Das Unternehmen muss mindestens 24 Stunden vor dem Vorverkauf ankündigen, wenn ein gestaffeltes Preissystem verwendet wird. 

Auch in den Warteschlangen sollen Fans zukünftig sehen können, welche Preisspannen es gibt und sofort erfahren, wenn die günstigeren Tickets ausverkauft sind. Irreführende Bezeichnungen wie Platinum Tickets sollen nicht mehr verwendet werden. 

Das Unternehmen muss in den kommenden zwei Jahren dem CMA regelmäßig Berichte vorlegen, um die Einhaltung der Vorgaben zu dokumentieren. Wenn Ticketmaster diese Maßnahmen nicht wie vereinbart umsetzt, könnten rechtliche Schritte folgen.

Schuss nach hinten losgegangen

Im Zusammenhang mit dem Oasis-Vorverkauf hatten viele Fans vermutet, dass Ticketmaster aufgrund der hohen Nachfrage ein dynamisches Preissystem nutzte, jedoch wurde das von der CMA widerlegt.

Stattdessen habe das Unternehmen mit Preisstufen gearbeitet, bei denen zunächst günstigere Tickets verkauft und anschließend teure freigeschaltet wurden. Das Ergebnis war jedoch keineswegs besser und führt jetzt zu grundsätzlichen Änderungen der Verkaufspraxis von Ticketmaster in Großbritannien.

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