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Musikstudium wird immer beliebter, Frauenquote steigt

Immer mehr junge Menschen lernen nichts Gescheites (und das ist gut so)

News von Backstage PRO
veröffentlicht am 16.03.2017

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Immer mehr junge Menschen lernen nichts Gescheites (und das ist gut so)

Immer mehr Studenten bevölkern die Hörsäle der Musikuniversitäten, © dw2013cmu auf Flickr/Lizenz: CC BY-SA 2.0

Die Nachfrage nach einem Musikstudium in Deutschland steigt weiterhin an. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Anzahl der Studierenden im Wintersemester 2015/16 um knapp 1,5% erhöht.

Nach den vom Deutschen Musikinformationszentrum (MIZ) erhobenen Daten waren im Wintersemester 2015/16 rund 33.500 Studentinnen und Studenten in einem künstlerischen, künstlerisch-pädagogischen oder musikwissenschaftlichen Studiengang an Hochschulen in Deutschland eingeschrieben. Über die Hälfte der Studierenden waren davon an einer der 24 staatlichen Musikhochschulen eingeschrieben.

Ausschlaggebend für den Anstieg um etwa 1,5% ist vor allem ein Zuwachs bei den Studiengängen im Bereich Musikerziehung im freien Beruf und auch an Musikschulen. Zu den beliebtesten Studiengängen zählen nach wie vor Instrumental- und Orchestermusik, Lehramtsstudiengänge für Musik an allgemein bildenden Schulen sowie die Musikwissenschaft.

Detailliertere Erhebung

Erstmals hat das MIZ in der jüngsten Erhebung auch den Anteil weiblicher Studierender festgestellt: So zeigt sich, dass von den insgesamt elf ausgewerteten Musikstudiengängen sechs zu teilweise über 50% von weiblichen Studierenden belegt werden.

In einigen der tendenziell eher unterrepräsentierten Fächern, etwa Dirigieren, Komposition sowie Jazz und Popularmusik, ließ sich in den letzten Jahren ein deutlicher Zuwachs erkennen. Einzig der Studiengang des Tonmeisters hat sich hinsichtlich der Frauenquote nach kurzem Anstieg erkennbar nach unten entwickelt.

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