Ein bisschen Hilfe in Krisenzeiten
Landesförderung für öffentliche Musikschulen in Niedersachsen steigt
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Bisher wurden der Landesverband niedersächsischer Musikschulen und anspruchsberechtigte Musikschulen mit einem Festbetrag von knapp 1,1 Millionen Euro sowie einem variablen Anteil von 1,02 Prozent an den Glücksspielabgaben beteiligt.
Dieser Prozentsatz wird nun auf 7 Prozent angehoben, was einer Erhöhung der Landesförderung um etwa 2,3 Millionen Euro jährlich entspricht.
Weitere Erhöhung gefordert
Laut dem Landesverband Niedersächsischer Musikschulen finanziert das Land Niedersachsen dadurch künftig 4 Prozent der Betriebsausgaben der Musikschulen. Der Verband fordert jedoch eine Erhöhung des Finanzierungsanteils auf 10 Prozent, was dem Durchschnitt der in Deutschland aufgewendeten Fördermittel für öffentliche Musikschulen entspräche.
Frauke Heiligenstadt, Präsidentin des Landesverbandes niedersächsischer Musikschulen, begrüßt die Änderung, sieht aber ebenfalls die Notwendigkeit weiterer Finanzmittel:
"Ich freue mich sehr über den Beschluss der Koalitionsfraktionen, die Landesförderung für öffentliche Musikschulen erstmals nach über 20 Jahren dauerhaft anzuheben und damit auch mehr Verantwortung für die Einrichtungen der musikalischen Bildung zu übernehmen. Dies ist angesichts der riesigen Herausforderungen, vor denen die Musikschulen stehen auch dringend nötig. Um die Musikschulen zukunftsfest aufzustellen, bedarf es jedoch dringend weiterer Unterstützung des Landes."
Politik verweist auf angespannte Finanzlage
SPD-Fraktionschef Grant Hendrik Tonne wiederum sieht in der Erhöhung einen wichtigen Schritt, der aufgrund der angespannten Wirtschaftslage nicht selbstverständlich sei:
"Mit der Novelle der Glücksspielabgabe schaffen wir mehr Planungssicherheit und erhöhen die Beinfreiheit für ein wichtiges Engagement von Vereinen und Verbänden für die Gesellschaft."
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