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Bereits über 1,7 Mio. Euro Schaden festgestellt

LiveKomm ruft zu Solidarität mit deutschen Clubs auf

News von Backstage PRO
veröffentlicht am 18.03.2020

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LiveKomm ruft zu Solidarität mit deutschen Clubs auf

Axel Ballreich, neuer Vorsitzender der LiveKomm und Mitinhaber des Musikclubs "Hirsch" in Nürnberg. © Axel Ballreich

Der eigens gegründete "LiveKomm Krisenstab Corona" der LiveMusikKommission e.V. unterstützt die deutsche Clublandschaft in Zeiten der Corona-Pandemie und ruft die Bevölkerung auf, sich solidarisch zu zeigen.

Der "LiveKomm Krisenstab Corona" wurde am 13. März von Clubbetreiber/innen und Netzwerkakteuren aus Hamburg, Berlin, Bremen, Bayern, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Sachsen, Baden-Württemberg und Niedersachsen gegründet. 

Ziel dieses Krisenstabs der LiveKomm ist es, die deutsche Club- und Festivallandschaft während der Corona-Pandemie zu süttzen und zu retten. Axel Ballreich, 1. Vorsitzender der Livekomm:

"Der neu gegründete Krisenstab wird sich die nächsten Wochen, wenn nicht gar Monaten mit den Rettungsmaßnahmen beschäftigen müssen. Die herausgegebenen Handlungsempfehlungen sind ein erster Schritt um auf die Gefahr hinzuweisen und einer möglichen Insolvenz vorzubeugen. Wir möchten das Publikum zudem aufrufen die aktuellen Rettungsmaßnahmen der Netzwerke zu unterstützen und gerade bei Tickets von nunmehr nicht stattfindenden kleinen Clubshows von einer Erstattung abzusehen."

Immenser Schaden

Zu den ersten Maßnahmen des neu gegründeten Krisenstabs gehörte die Publikation einer Handlungsempfehlung zur Vermeidung der Clubinsolvenz und die Verbreitung einer Blitzumfrage. Auch Backstage PRO hat in einem Leitfaden erste Tipps gesammelt, wie freiberufliche und selbstständige Musiker/innen und Kulturschaffende mit der Coronakrise umgehen können. 

Mit der Umfrage, an der über 250 Clubbetreiberinnen und Clubbetreiber teilnahmen, sollten die ersten Folgen der Pandemie festgestellt werden: Bereits am 13. März 2020, also noch vor den bundesweiten Schließungen, betrugen die prognostizierten Schäden bereits über 1,7 Millionen Euro – ein Update der Umfrage ist geplant. 

"Support your local music-scene"

Der LiveKomm-Krisenstab entwickelt derzeit gemeinsam mit der Clubcommission Berlin und dem ClubKombinat Hamburg eine Kampagne, die neben der Unterstützung der Clubkultur auch für eine gesamtgesellschaftliche Solidarität aufruft. So sollen 8% der Spenden an gemeinnützige Aktionen verteilt werden.

Er verweist außerdem auf zahlreiche Aktionen von Club-Netzwerken, die mit Spenden- und Crowdfunding-Aktionen kurzfristig Hilfsmittel für gefährdete Musikspielstätten sammeln wollen. Dazu gehören u.a. die Aktionen der folgenden Netzwerke: 

Auch die Deutsche Orchesterstiftung hat bereits einen Spendenaufruf gestartet.

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Unternehmen

Live Musik Kommission (LiveKomm)

Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V.

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