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Mit 35 Stunden Party

Präkere Lage der Clubszene: Berliner Watergate schließt nach 22 Jahren

News von BackstagePRO
veröffentlicht am 31.12.2024

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Präkere Lage der Clubszene: Berliner Watergate schließt nach 22 Jahren

© Antoine Julien via Unsplash

Nach über zwei Jahrzehnten als fester Bestandteil der Berliner Clubszene verabschiedet sich das Watergate. Zum Jahresende 2024 öffnet der Techno-Club an der Oberbaumbrücke zum letzten Mal seine Türen. Nach der Schließung von Re:mise, Rosis und Co. verdeutlicht das Watergate-Aus einmal mehr die prekäre Lage der Berliner Clubszene.

Steigende Kosten und eine rückläufige Besucherzahl setzen der Clublandschaft zunehmend zu. Auch für 2025 erwarten viele Clubbetreibende keine Verbesserung der Situation: Einer Umfrage der LiveKomm zufolge erwarten 43 Prozent der Clubs eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage.

Auch das Berliner Watergate konnte sich dieser Entwicklung nicht entziehen und schließt zum Jahreswechsel 2024/25 endgültig seine Pforten.

Renommierter Techno-Club

Vor einigen Wochen gab der Techno-Club bekannt, dass der Betrieb 2025 nicht weitergeht. Auf ihrem Instagramprofil erklären die Betreiber ihren Entschluss:

"Schweren Herzens haben wir beschlossen, unseren Clubbetrieb im Watergate zum Jahresende einzustellen und unseren Mietvertrag nicht zu verlängern. Angesichts des Kostendrucks und des Wandels der Clubkultur ist dies die einzig vernünftige und verantwortungsvolle Entscheidung."

Mit dem Watergate trifft das Clubsterben nun eine echte Instituion der Berliner Clubkultur. Es schließe "einer der bekanntesten Clubs der Welt, fast ein Wahrzeichen Berlins", so Marcel Weber, Vorstandsvorsitzender des Club-Verbandes Clubcommission gegenüber der taz. 

Ein Abschied mit Stil

Zum Jahreswechsel verabschiedet sich das Watergate mit einem spektakulären Finale: Eine 35-stündige Abschiedsparty, bei der 40 DJs auflegen, soll den Club gebührend verabschieden. Ziel sei es, das Kapitel Watergate mit "Stil und Anmut" zu schließen, so die Betreiber.

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