Umfassende Vereinbarung
Spotify entwickelt "künstlerzentrierte" KI-Produkte mit UMG, Sony, Warner, Merlin und Believe
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© Ivan Samkov via Pexels
Nach eigenen Angaben tätigt Spotify "erhebliche Investitionen in KI-Forschung und Produktentwicklung", hat bereits ein eigenes KI-Forschungslabor aufgebaut, um diese Produkte zu entwickeln und einzuführen.
Vier Grundsätze für KI im Musikbereich
Damit Künstler und Songwriter an erste Stelle stehen, werden alle im Rahmen dieser Zusammenarbeit entwickelten Produkte auf vier zentralen Grundsätzen basieren:
- Partnerschaften mit Plattenlabels, Distributoren und Musikverlagen: Neue Angebote sollen in enger Partnerschaft mit Plattenlabels, Musikverlagen und Vertriebsunternehmen entstehen. Spotify erklärt, dass neue Produkte für Fans und Künstler nur auf der Basis von Vereinbarungen im Vorfeld entwickelt werden, "nicht, indem man später um Verzeihung bittet."
- Wahlmöglichkeit bei der Mitwirkung: Spotify räumt Künstlern und Rechteinhabern das Recht ein, selbst zu entscheiden, ob und wie sie an Projekten teilnehmen möchten, um sicherzustellen, dass der Einsatz von KI-Tools mit ihren Werten übereinstimmt. Das Unternehmen erkennt an, dass es innerhalb der Künstlergemeinschaft unterschiedliche Ansichten zur Nutzung generativer KI-Tools gibt.
- Faire Vergütung und neue Einnahmequellen: Spotify kündigt an, Produkte zu entwickeln, die völlig neue Einnahmequellen für Rechteinhaber, Künstler und Songwriter schaffen. Dabei soll sichergestellt werden, dass die Beteiligten angemessen bezahlt und ihre Beiträge transparent anerkannt werden.
- Verbindung zwischen Künstlern und Fans: KI-Tools sollen die menschliche Kreativität nicht ersetzen, sondern Künstlern neue Möglichkeiten geben, kreativ zu sein und die Verbindung zwischen Künstlern und Fans zu vertiefen.
Spotify setzt auf verantwortungsvolle KI
Mit der Initiative reagiert Spotify auf die schnelle Entwicklung von KI-Technologien und deren potenzielle Risiken für das Musikökosystem. Erst kürzlich hatte das Unternehmen rund 75 Millionen "spamartige" Songs von seiner Plattform entfernt und neue Richtlinien für KI-Inhalte eingeführt.
Laut Spotify soll diese Arbeit die eigenen Forschungsaktivitäten mit Partnerschaften im gesamten Technologie-Ökosystem verbinden, "die alle in enger Abstimmung mit Künstlern, Produzenten und Songwritern gestaltet werden".
Ziel sei es, sicherzustellen, dass die Zukunft der Musikinnovation verantwortungsbewusst gestaltet wird.
Reaktionen der Musikunternehmen
Auch die großen Musikunternehmen äußern sich zu der Initiative. Rob Stringer, Vorsitzender der Sony Music Group, lobt Spotifys Vorgehen als "Anerkennung dafür, dass die direkte Lizenzierung vor der Einführung neuer Produkte der einzig richtige Weg ist."
Lucian Grainge, CEO der Universal Music Group, spricht von einem wichtigen Schritt, "um Künstler in den Mittelpunkt der Diskussion über Gen AI zu stellen."
Auch von der Indie-Organisation und der unabhängigen Musikbranche kommt Zustimmung: Belive-CEO Denis Ladegaillerie spricht von einer "wertschöpfenden KI", die Künstler stärkt und neue Chancen eröffnet.
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