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"Ein Meilenstein"

Spotify erreicht 100 Mio. Premium-Abonnements in Europa

News von Antonia Freienstein
veröffentlicht am 28.05.2025

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Spotify erreicht 100 Mio. Premium-Abonnements in Europa

Daniel Ek (CEO Spotify). © Spotify

Spotify hat einen neuen Meilenstein erreicht: 100 Millionen zahlende Abonnenten in Europa. Das gab CEO und Mitgründer Daniel Ek in einem persönlichen LinkedIn-Beitrag bekannt, den er anlässig eines jährlichen Events im Hauptsitz des Unternehmens in Stockholm veröffentlichte.

Einmal im Jahr öffnet der Streaming-Anbieter die Türen des Stockholmer Headquarters für Gäste aus ganz Europa. Wie Ek in seinem Posting berichtet, habe er die Gelegenheit dazu genutzt die Gründungsgeschichte von Spotify zu erzählen.

Wachstum und Verbindungen

Ganz besonders habe diesen Moment jedoch eine erfreuliche Nachricht für das Unternehmen gemacht, die Ek auf der Veranstaltung mit den Besucher*innen teilen durfte: Inzwischen – 17 Jahre nach der Gründung des Unternehmens – hat Spotify 100 Millionen zahlende Abonennten erreicht. Damit mache allein Europa rund 40 Prozent der weltweiten Premium-Abonennten aus.

"Als wir 2008 gestartet sind, sind wir Markt für Markt vorgegangen und mussten unseren Partnern erst erklären, wo sich Streaming überhaupt hinentwickeln könnte. Damals fühlte es sich wie ein großer Sieg an 2011 die Marke von einer Million zahlender User in Europa zu erreichen."

Neben dem Wachstum betont Ek auch seine Freude über die Verbindungen, die Spotify schaffen konnte – zwischen dem Unternehmen und seinen Usern sowie zwischen Fans, Künstler*innen, Autor*innen und Kreativen. 

Mit Erfolg kommt Verantwortung

Der Meilenstein von 100 Millionen zahlenden Abonennten in Europa ist zweifellos ein eindrucksvoller Beweis für Spotifys Durchschlagskraft auf dem Musikmarkt. Dennoch wirft das anhaltende Wachstum auch erneut kritische Fragen auf – insbesondere in Bezug auf die Vergütung von Künstler*innen und die kulturelle Verantwortung des Unternehmens. 

Zwar ist es dem Unternehmen gelungen den Zugang zu Musik in gewissem Grad zu demokratisieren – bei den Bedingungen, unter denen dieser Zugang gestaltet wird, sieht es jedoch etwas anders aus. Algorithmen, Verteilungsschlüssel, Maßnahmen wie die 1000-Stream-Grenze und Monetarisierungsstrategien formen eine Plattformrealität, die von vielen Kreativen als wenig fair kritisiert wird. 

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