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"Apple Music" spült Geld in die Kassen des Tech-Riesen aus Kalifornien

News von Backstage PRO
veröffentlicht am 13.11.2017

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"Apple Music" spült Geld in die Kassen des Tech-Riesen aus Kalifornien

Ob mobil oder am heimischen PC: Der digitale Markt boomt, insbesondere im Musiksektor. © Marco Verch auf Flickr / Lizenz: CC BY 2.0

Apple veröffentlicht die Zahlen zum vierten Quartal des Geschäftsjahres 2017: 52,6 Milliarden Dollar Umsatz insgesamt kann das Unternehmen aus Cupertino vorweisen, 12% mehr als im Vorjahr. Neben dem iPhone ist dafür u.a. der Erfolg von Apple Music verantwortlich.

Obwohl das iPhone Apple nach wie vor den meisten Umsatz beschert, steigen auch die Erträge der "Service" benannten Kategorie, zu der insbesondere die Cloud und Apple Music zählen, stetig an.

Bereits 2016 überholten die Online-Dienste des Unternehmens die Mac-Verkäufe (also Bildschirme, Computer und Laptops). 2017 machten sie 8,5 Milliarden Dollar des Gesamtumsatzes aus, 34% mehr als in der gleichen Zeitspanne des Vorjahres. 

Eine Million Nutzer pro Monat

Die Zusammenfassung, die Apple bietet, zeigt die verschiedenen Einnahmen durch die "Services" zwar nicht im Detail, die steigende Popularität von Apple Music ist jedoch anzunehmen. So stiegen die Nutzerzahlen der Streamingplattform seit letztem Jahr um 75%, wie Techcrunch berichtet.

Forbes wiederum geht von fast 35 Millionen Nutzern Ende 2017 und damit von einem Wachstum um fast eine Million neue Hörer pro Monat aus. Nur Spotify kann Apple Music hier mit seinen mehr als 60 Millionen Nutzern übertrumpfen – die es jedoch in einem signifikant längeren Zeitraum gewonnen hat.

Gelungene Strategie: "Services" verdrängen Hardware

Es scheint also, dass die Strategie Apples – das Akzeptieren von Anfangs enormen Lizenzkosten, um den Nutzern von vornherein eine zufriedenstellende Auswahl bieten zu können – aufgeht. Mit dem geplanten, exklusiven Live-Content könnte das Unternehmen auch in Zukunft noch mehr Nutzer locken. 

Erst kürzlich wurde weiterhin bekannt, dass die Entscheidung Apples, kein kostenloses Angebot bereitzustellen, sich ebenfalls positiv auszahlt: So werden Streams von Apple Music in Zukunft in den Billboard-Charts stärker gewerte als bspw. die von Spotify, da zahlenden Kunden mehr Gewicht eingeräumt wird. Dies wiederum dürfte die Plattform gerade für Labels noch einmal interessanter erscheinen lassen.

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