Im Einklang mit Lizenbedingungen?
Spotify weist Kritik an Bundle-Strategie in Klageerwiderung zurück
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Das MLC wirft Spotify vor, durch seine Einstufung des Premium-Abos als Bundle die Lizenzzahlungen an Musikschaffende unrechtmäßig zu reduzieren.
MLC verklagt Spotify
Das Mechanical Licensing Collective (MLC) hatte deshalb rechtliche Schritte gegen das Unternehmen eingeleitet, da die neuen Bundles nach Auffassung des MLC gegen US-Recht verstoßen.
Beim MLC handelt es sich um eine gemeinnützige Organisation, die dafür sorgt, dass Songwriter und Musikverleger von Musik-Streamingdiensten die mechanischen Lizenzgebühren erhalten, die ihnen zustehen.
Hörbücher sind anders
Spotify verteidigt in seiner detaillierten Antwort die Klassifizierung und weist darauf hin, dass 15 Stunden Hörbuch-Streaming ein völlig anderes Produkt als Musik-Streaming darstellen, da Hörbücher von anderen Rechteinhabern erstellt und lizenziert werden, so berichtet Digital Music News.
Spotify erklärt weiter:
"Hörbücher – als Teil von Spotify Premium und anderswo auf dem Markt - haben einen bedeutenden, nachweisbaren Wert, und der Versuch des MLC, genau die Lizenzbedingungen umzuschreiben, denen die Urheberrechtsinhaber zugestimmt haben und die das CRB vor weniger als zwei Jahren in Kraft gesetzt hat, sollte von vornherein abgelehnt werden."
Vermarktung von reinen Musik-Abos
Nachdem die MLC beanstandet hatte, dass Spotify die Vermarktung und Auffindbarkeit des reinen Musik-Abos so gestaltet habe, dass sie kaum auffindbar seien, entgegnet Spotify, dass diese Vorwürfe irrelevant seien, selbst wenn sie zutreffen würden.
Das Unternehmen argumentiert, dass es nicht verpflichtet sei, das reine Musikabonnement überhaupt anzubieten oder gezielt zu bewerben. Die Kritik des MLC an der Vermarktung habe somit keinen Einfluss auf die rechtliche Definition eines Bundles.
Der vorsitzende Richter hat einen Zeitplan für das weitere Vorgehen einschließlich Fristen für Dokumentenanforderungen und Zeugenaussagen festgelegt. Am 9. Dezember wird eine Konferenz stattfinden, um über den weiteren Verlauf des Prozesses zu entscheiden.
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