Schutz der Künstlerprofile
Spotify will Fehlzuordnungen von KI-Musik mit Artist Profile Protection Feature verhindern
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© Cottonbro Studio
Spotify hat angekündigt, in Zukunft mehr Wert auf den Schutz von Künstlerprofilen zu legen. Viele Künstler haben das Problem, dass KI-Songs fälschlicherweise ihren Profilen zugeordnet werden. Das ermöglicht es Betrügern nicht nur, unter falschem Namen Profit zu schlagen, sondern kann auch die Künstlerstatistiken und das Verhältnis zu den Fans negativ beeinflussen.
Absicherung von Künstlerprofilen
Jetzt will Spotify ein Tool einführen, das diese Form des Missbrauchs verhindern soll. Die sog. "Artist Profile Protection" wird als Beta-Version für alle zur Verfügung stehen, die die Korrektheit ihres Katalogs absichern wollen. Es handelt sich um eine optionale Funktion, mit der einzelne Inhalte geprüft und freigegeben werden müssen, bevor sie im Profil erscheinen.
Laut Spotify können Betreiber von Künstlerprofilen sicherstellen, dass nur genehmigte Veröffentlichungen in Statistiken und Empfehlungen einfließen. Erfolgt keine Genehmigung, wird die Musik dem betroffenen Künstler nicht zugeordnet.
Im Statement erklärt Spotify, für wen sich das Tool lohnen könnte:
"Der Schutz des Künstlerprofils ist nicht für jeden Künstler notwendig, kann aber sinnvoll sein, wenn du wiederholt mit falschen Veröffentlichungen konfrontiert wurdest, einen weit verbreiteten Künstlernamen hast oder mehr Kontrolle darüber haben möchtest, was in deinem Profil angezeigt wird"
Spotify reagiert spät, aber es reagiert
Aktuell ist das Artist Profile Protection Feature nur für ausgewählte Künstler verfügbar. Als nächstes soll das Feedback der Beta-Phase ausgewertet und das Tool dementsprechend angepasst werden, damit es so schnell wie möglich für alle Künstler implementiert werden kann.
Fehlzuordnungen von KI-Musik auf die Profile real existierender Künstler sind in den letzten Monaten zu einem immer größeren Problem geworden. Unter den Betroffenen befanden sich verstorbene Musiker wie Guy Clark, aber auch immer noch aktive Bands wie Toto. Es ist zu hoffen, dass das Artist Profile Protection Feature diesem Spuk ein Ende setzt.
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