Nach Beschwerden über hohe Ticketpreise
Oasis verzichten bei Nordamerika-Tour auf Dynamic Pricing
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Oasis (2025). © Simon Emmett
Die dynamischen Preise hatten dafür gesorgt, dass Fans bis zu 350 britische Pfund für ein Oasis-Ticket zahlen mussten, obwohl der Originalpreis bei 150 Pfund lag. Hintergrund ist, dass das Ticketing-System die Preise in Zeiten hoher Nachfrage automatisch erhöht.
Mittlerweile wird der Vorfall auch von der britischen Wettbewerbsbehörde untersucht. Sie will auch der Frage nachgehen, ob Ticketmaster beim Verkauf der Oasis-Tickets Verbraucherschutzrechte verletzt hat. Auch die Europäische Kommission kündigte an, dass sie die Problematik der dynamischen Preisgestaltung untersuchen werde.
"Schutz der Fans"
Nun kündigen Oasis in einem Statement auf X an, beim Ticketverkauf für die Konzerte in den USA, Kanada und Mexiko auf dynamische Preise zu verzichten. Begründet wird die Entscheidung mit dem Schutz der Fans:
"Es ist weithin anerkannt, dass die dynamische Preisgestaltung nach wie vor ein nützliches Instrument ist, um den Schwarzmarkt zu bekämpfen und die Preise für einen großen Teil der Fans unter dem Marktpreis und damit erschwinglicher zu halten. Wenn jedoch eine noch nie dagewesene Ticketnachfrage mit einer Technologie kombiniert wird, die diese Nachfrage nicht bewältigen kann, verliert dieses Instrument an Wirksamkeit und kann zu einem inakzeptablen Erlebnis für die Fans führen."
Interessant an diesem Statement ist die indirekte Aussage, dass die Ticketmaster-Technologie die Nachfrage nach Oasis-Karten nicht bewältigen konnte. Nach dem missglückten Taylor Swift-Vorverkauf in den USA, der für das Unternehmen bis heute nachwirkt, hätte man sich die riesige Nachfrage nach Oasis-Karten eigentlich denken können.
Wiedervereinigung für Live-Auftritte
Oasis gaben bekanntlich zum 30. Jahrestag der Veröffentlichung des Albums "Definitely Maybe" am 27. August 2024 bekannt, künftig wieder gemeinsam auf der Bühne zu stehen. Die Veröffentlichung neuer Musik ist allerdings nicht geplant.
Konzerte im Rahmen der Comeback-Tour sind aktuell in England, Schottland, Wales und Irland sowie in den USA, Kanada und Mexiko geplant. Die Konzerte in Europa sind aktuell allesamt ausverkauft.
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